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Betonrohr für Regenwasser: Versickerungsschacht und Entwässerung

Veröffentlicht: 02.06.2026

Regenwasser kann schnell zu kleinen Überschwemmungen führen, daher ist es wichtig, die Entwässerung des Grundstücks korrekt zu planen. Gereinigtes Niederschlagswasser sollte grundsätzlich in das bestehende öffentliche Kanalisationssystem eingeleitet werden, das an einer kommunalen Kläranlage endet. Wenn ein solches System nicht vorhanden ist, nicht korrekt ausgeführt wurde oder unterdimensioniert ist, ist ein Versickerungsschacht erforderlich. Dafür kann auch ein ausreichend großes Betonrohr für Regenwasser verwendet werden.

 

Versickerungsschachten

 

1 Wann kann ein Versickerungsschacht gebaut werden?

Die Ableitung von Regenwasser kann problematisch sein, da Niederschlagswasser nur in durchlässige Bodenschichten versickert. Ein Versickerungsschacht kann nur dann umgesetzt werden, wenn der Boden ausreichend wasserdurchlässig ist und das Wasser in angemessener Zeit versickern kann. Ungeeignete Böden sind zum Beispiel lehmige oder stark bindige Erdschichten. Die Bodenbeschaffenheit wird in der Regel durch einen Geologen geprüft und in einem geologischen Gutachten festgehalten.

Wann kann ein Versickerungsschacht gebaut werden

2 Betonrohr DN 100

Wenn die Wassermenge, die in den Versickerungsschacht geleitet wird, nicht zu groß ist, kann ein perforiertes Betonrohr verwendet werden. Das Betonrohr wird in eine ausreichend tiefe und korrekt dimensionierte Grube eingesetzt. In das Rohr gelangt das Regenwasser, weshalb der Durchmesser passend zur Wassermenge gewählt werden muss. Häufig wird ein Betonrohr DN 100 oder DN 120 verwendet. Wenn ein einzelnes Rohr nicht ausreicht, können auch zwei Rohre übereinander installiert werden, wodurch eine Gesamthöhe von etwa 2 Metern erreicht wird. Das Wasser aus dem Betonrohr gelangt anschließend in den Versickerungsbereich.

 

Versickerungsschacht

 

3 Einbau des Versickerungsschachts

Vor dem Einbau des Betonrohrs muss der Untergrund sorgfältig vorbereitet werden. Eine Betonierung unter dem Rohr wird meist nicht empfohlen, außer bei stark belasteten Flächen. In solchen Fällen wird das Rohr zusätzlich einbetoniert.

Zuerst wird rund um das Rohr Drainagematerial mit einer Körnung von 16 bis 32 mm eingebracht. Danach wird ein spezielles Vlies oder eine Geotextilfolie verlegt, um zu verhindern, dass sich Drainagematerial und Erdreich vermischen. Auf das Vlies wird eine etwa 30 cm starke Schicht aus Frostschutzmaterial aufgebracht. Anschließend wird die Oberfläche hergestellt.

Wenn die Fläche über dem Versickerungsschacht nicht befahrbar ist, kann das Betonrohr mit einer Betonabdeckung verschlossen werden. Bei befahrbaren Flächen muss das Rohr mit einem Gusseisen-Deckel geschützt werden.

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Wann braucht man eine Versickerung?

Wenn kein oder kein ausreichend dimensioniertes Entwässerungssystem vorhanden ist.

Welche Böden sind geeignet?

Gut durchlässige Böden wie Sand oder Kies sind geeignet, Lehm ist ungeeignet.

Welche Abdeckung ist notwendig?

Betonabdeckung bei nicht befahrbaren Flächen, Gusseisen bei befahrbaren Flächen.

 

Liste der Anbieter

 

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