Kampf gegen Trockenheit: Bewässerungsmethoden

Bei Trockenheit können Pflanzen nur überleben, wenn sie regelmäßig gegossen werden. Bei kleineren Gärten kann man dafür eine Gießkanne verwenden, bei größeren Flächen greift man besser zu einem Gartenschlauch oder zu Wassersprengern.
Gießkannen werden meist für:
- Zimmerpflanzen,
- Balkonkästen
- und auch in Gewächshäusern verwendet.
Beim Kauf einer Gießkanne sollte man auf mehrere Dinge achten. Sie darf nicht zu groß sein, damit sie gut tragbar bleibt. Außerdem ist eine ausreichend große Öffnung zum Befüllen wichtig. Auch die Größe der Ausgusslöcher spielt eine Rolle:
- Für größere Pflanzen eignen sich größere Löcher,
- während für frisch gesäte Beete feine und sanfte Ausgussöffnungen besser sind.

Ist der Garten zu groß für eine Gießkanne, kommen Gartenschläuche zum Einsatz. Dabei ist es wichtig, hochwertige Schläuche zu wählen, die in der Sonne nicht spröde werden und sich nicht zu stark verformen. Besonders empfehlenswert sind Schläuche mit doppelter Wand, da sie weniger leicht abknicken. Ebenso wichtig ist die Wahl eines passenden Sprühaufsatzes, idealerweise eines, bei dem sich die Stärke und Art des Wasserstrahls regulieren lässt. So kann man sowohl große Pflanzen als auch frisch gesäte Flächen schonend bewässern.
Am einfachsten ist die Bewässerung mit einem Rasensprenger, der besonders für größere Gärten geeignet ist. Der Sprenger wird auf dem Boden platziert oder befestigt und bewässert die Fläche gleichmäßig in kreisförmigen Bewegungen. Dadurch versickert das Wasser gleichmäßig im Boden. Wichtig ist jedoch, den Sprenger rechtzeitig zu versetzen, damit keine Wasserpfützen entstehen. Neben Kreisregnern gibt es auch:
- pulsierende
- oder schwenkende Sprinkler.
Noch komfortabler ist ein unterirdisches Bewässerungssystem. Dieses ist zwar teurer und aufwendiger in der Installation, verursacht aber später kaum Arbeit. Dabei werden Leitungen unter der Erde verlegt und zu einem Netzwerk verbunden, das den Garten automatisch bewässert.
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Welche Bewässerungsmethode ist für kleine Gärten am besten geeignet?
Für kleine Gärten oder einzelne Pflanzen ist die Gießkanne ideal, da sie eine sehr gezielte und kontrollierte Wassermenge ermöglicht. Besonders in Beeten, Töpfen oder bei Balkonpflanzen kann man so genau steuern, wie viel Wasser jede Pflanze bekommt, ohne dass Wasser verschwendet wird oder der Boden zu stark durchnässt wird.
Worauf sollte man beim Kauf einer Gießkanne achten?
Wichtig ist, dass die Gießkanne nicht zu groß und damit zu schwer ist, damit sie bequem getragen werden kann. Außerdem sollte die Einfüllöffnung ausreichend groß sein, damit das Befüllen schnell und ohne Verschütten möglich ist. Auch die Brause am Ausguss sollte passend gewählt werden – fein für junge Pflanzen, gröber für robuste Pflanzen.
Warum sind Gartenschläuche mit doppelter Wand besser?
Gartenschläuche mit doppelter Wand sind stabiler und knicken weniger leicht ab. Dadurch bleibt der Wasserfluss gleichmäßig und der Schlauch ist langlebiger. Außerdem sind sie besser gegen Sonneneinstrahlung geschützt, wodurch sie nicht so schnell spröde werden oder beschädigt werden.

