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Putzlehren – für wirklich ebene Putzarbeiten

Veröffentlicht: 15.06.2026

Beim Mauerbau treten häufig Unregelmäßigkeiten auf, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Die Wände sind oft nicht vollkommen senkrecht und neigen sich nach außen oder innen. Auch die Oberfläche der Wand ist oft uneben und voller Unebenheiten. Bevor wir mit dem Verputzen beginnen, muss eine solche Wand ausgeglichen werden, wobei Putzlehren helfen. Da dieser Begriff jedoch nicht allgemein bekannt ist, haben wir recherchiert, was Putzlehren sind, wie sie richtig hergestellt werden und wem man die Herstellung von Putzlehren anvertrauen sollte.

1. Was sind Putzlehren?

Beim klassischen Mauerwerk kommt es zu Abweichungen von den Plänen. Die Abstände können sich auch um einige Zentimeter unterscheiden, was sich in unebenen Wänden, Böden und Decken widerspiegelt. Obwohl diese Fehler auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, können sie sehr deutlich werden, wenn die Flächen mit Fliesen verkleidet werden und Möbel in den Raum kommen. Dies lässt sich durch die korrekte Ausführung von Putzlehren vermeiden. Putzlehren sind ein spezielles Bauverfahren, bei dem durch das Auftragen von Rohputz die Vertikalität und Ebenheit der Oberfläche vor dem Anbringen des Feinputzes sichergestellt wird.

Eine Putzlehre (auch Putzschiene oder Schnellputzleiste genannt) ist eine gerade Schiene aus Metall oder Kunststoff. Sie dient beim Verputzen von Wänden als Führung und Abziehhilfe.

Putzlehren Vorbereitung

2. Vorbereitung der Putzlehren

Die Herstellung von Putzlehren ist nicht anspruchsvoll, erfordert jedoch etwas Geduld und Genauigkeit. Zu Beginn benötigen Sie eine Wasserwaage, Holz- oder Aluminiumschienen oder Keile sowie Schutz-Eckprofile. Bringen Sie die Leisten in einem Abstand an der Wand an, der etwas kleiner ist als die Glättleiste zum Abziehen des Putzes (ca. 150 cm). Richten Sie jedes Profil mit der Wasserwaage aus. Sichern Sie Ecken und Kanten mit Metall-Eckprofilen oder Armierungsgittern.

 

Installation von Putz und Estrich

 

3. Verputzen und Abziehen der Fugen

Anschließend wird der Mörtel vorbereitet, der die richtige Konsistenz und Dichte aufweisen muss, um gut an den Wand- und Deckenflächen zu haften. Dies lässt sich am einfachsten durch die strikte Befolgung der Anweisungen des Mörtelherstellers erreichen. Der Mörtel wird in gleichmäßigen horizontalen Schichten zwischen den vorbereiteten Leisten aufgetragen. Den noch frischen Mörtel mit einer Glättkelle abziehen, die Sie an beiden Enden an die Fugen anlegen. Auf diese Weise wird überschüssiger Mörtel entfernt, und die Wand ist vollkommen eben und bereit für den Feinputz.

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Wenn die Wand zu schief ist, um sie mit nur einem Putzgang zu begradigen, sind mehrere Putzgänge erforderlich. Warten Sie vor dem Auftragen des Endputzes einige Tage, damit der Rohputz gut trocknen kann. Mit etwas Erfahrung können Sie die Herstellung der Putzlehren selbst in Angriff nehmen, aber Sie können sich natürlich jederzeit an Fachleute wenden und eine Anfrage senden.

Jetzt wird die Wand so gerade sein, wie es sich gehört!

Verputz mit Putzlehren

Was sind Putzlehren?

Putzlehren sind gerade Metall- oder Kunststoffschienen, die beim Verputzen als Führung dienen und für ebene sowie senkrechte Wandflächen sorgen.

Warum sind Putzlehren beim Verputzen wichtig?

Sie gleichen Unebenheiten im Mauerwerk aus und ermöglichen ein präzises Auftragen des Putzes, wodurch spätere Probleme mit Fliesen oder Möbeln vermieden werden.

Kann man Putzlehren selbst herstellen?

Ja, mit etwas handwerklichem Geschick und Genauigkeit ist die Herstellung selbst möglich. Für optimale Ergebnisse empfiehlt sich jedoch die Unterstützung durch erfahrene Fachleute.

 

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