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Kalkputz

Veröffentlicht: 26.05.2026

Kalk ist in Deutschland seit Jahrhunderten ein bewährter Baustoff und wird daher häufig für Innen und Außenputze verwendet. Besonders im traditionellen und ökologischen Bauwesen spielt Kalkputz weiterhin eine wichtige Rolle. Kalk besitzt sehr gute bauphysikalische Eigenschaften und zeichnet sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen aus.

 

Kalkputz

 

Kalkputz wird aus gelöschtem Kalk hergestellt und in mehreren Arbeitsschritten aufgetragen. Üblicherweise erfolgt zunächst ein grober Unterputz, anschließend wird ein feiner Oberputz aufgebracht. Dadurch entsteht eine robuste und zugleich gleichmäßige Oberfläche, die sowohl funktional als auch optisch überzeugt.

Der Putz kann auf unterschiedlichen Untergründen verarbeitet werden, beispielsweise auf:

  • mineralischen Putzen,
  • Beton,
  • Kalksandstein,
  • Gipsfaserplatten
  • oder geeigneten Trockenbauplatten.

Wichtig ist dabei eine fachgerechte Vorbereitung des Untergrundes, damit der Putz dauerhaft haftet und seine positiven Eigenschaften vollständig entfalten kann.

Putz kann auf unterschiedlichen Untergründen verarbeitet werden

Kalkputz ist diffusionsoffen und unterstützt dadurch ein ausgeglichenes Raumklima. Feuchtigkeit kann aufgenommen und wieder abgegeben werden, wodurch das Risiko von Kondenswasser reduziert wird. Zudem ist Kalkputz nahezu geruchsneutral und mit vielen mineralischen Wandfarben kompatibel. Aufgrund seiner guten Verarbeitungseigenschaften eignet sich der Putz auch zum Ausgleichen unebener Flächen und wird deshalb häufig bei Sanierungen und Altbaurenovierungen eingesetzt.

 

 

Vergleich zwischen Kalkputz und Lehmputz

Im Vergleich zu Lehmputz ist Kalkputz deutlich widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit und mechanischer Belastung. Deshalb eignet sich Kalkputz sowohl für Innenräume als auch für Fassadenbereiche. Lehmputz wird dagegen überwiegend im Innenbereich eingesetzt, da er empfindlicher auf dauerhafte Feuchtigkeit reagiert.

Lehmputz bietet jedoch Vorteile im Bereich Wohngesundheit und Raumklima, da er Feuchtigkeit sehr gut regulieren kann und als besonders natürlicher Baustoff gilt. Beide Putzarten werden häufig im ökologischen Bauen verwendet und können je nach Bauweise sinnvoll eingesetzt werden.

Kalkputz gilt besonders bei Sanierungen als vorteilhaft, da Kalk aufgrund seines hohen pH Wertes die Bildung von Schimmel erschwert und somit zur Hygiene und zum Werterhalt von Gebäuden beiträgt.

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Auf welchen Untergründen kann Kalkputz verwendet werden?

Kalkputz kann auf verschiedenen Untergründen verarbeitet werden, darunter Beton, mineralische Putze, Kalksandstein und geeignete Trockenbauplatten. Entscheidend ist eine fachgerechte Vorbereitung des Untergrundes. So wird eine dauerhafte Haftung erreicht und die positiven Eigenschaften des Kalkputzes können sich vollständig entfalten und langfristig erhalten bleiben.

Worin unterscheidet sich Kalkputz von Lehmputz?

Kalkputz ist widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit und eignet sich daher auch für Außenbereiche und Sanierungen. Lehmputz wird meist im Innenbereich eingesetzt und bietet Vorteile beim Raumklima. Kalkputz besitzt zusätzlich schimmelhemmende Eigenschaften und gilt deshalb als besonders langlebige und pflegeleichte Lösung für moderne Gebäude.

Was sind die Vorteile von Kalkputz?

Kalkputz überzeugt durch seine Diffusionsoffenheit, seine hohe Widerstandsfähigkeit und seine natürliche Fähigkeit, Feuchtigkeit zu regulieren. Zudem trägt er zu einem angenehmen Raumklima bei, wirkt schimmelhemmend und eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Altbausanierungen. Dadurch bleibt die Bausubstanz langfristig geschützt und stabil.

 

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