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Asphalt verlegen

Veröffentlicht: 02.06.2026

Das Verlegen von Asphalt ist eine schnelle, effiziente und wirtschaftliche Lösung für die Befestigung größerer Flächen. Dennoch müssen bei Asphaltarbeiten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, darunter das Geländegefälle, die Entwässerung, die Tragfähigkeit des Untergrunds sowie die Anzahl der Asphaltschichten. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Aspekte, die bei einer Asphaltierung beachtet werden sollten.

1. Asphalt

Asphalt ist ein bewährter Baustoff für die schnelle Befestigung großer Flächen und gehört seit Jahrzehnten zu den am häufigsten verwendeten Materialien im Straßen und Wegebau. Er besteht aus einer Mischung aus:

  • Bitumen,
  • mineralischen Gesteinskörnungen
  • und weiteren Zusatzstoffen.

Zu den größten Vorteilen von Asphalt zählen die schnelle Verlegung, die lange Lebensdauer, die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Frost und Streusalz sowie der vergleichsweise geringe Wartungsaufwand.

 

Asphaltieren

 

Bei starken Temperaturschwankungen können jedoch Belastungen der Asphaltoberfläche entstehen. Besonders hohe Sommertemperaturen oder Frostwechsel können langfristig zu Schäden führen. Dringt Wasser in vorhandene Risse ein und gefriert, kann dies die Alterung und Beschädigung der Oberfläche beschleunigen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass nachträgliche Aufgrabungen für Leitungen oder Anschlüsse häufig sichtbar bleiben, da reparierte Bereiche meist nicht vollständig an die ursprüngliche Oberfläche angepasst werden können.

2. Das Verlegen von Asphalt

Wer eine Einfahrt, einen Hof, einen Parkplatz oder einen Zufahrtsweg asphaltieren lassen möchte, sollte das Gelände zunächst gemeinsam mit einem Fachbetrieb begutachten. Dabei werden:

  • die erforderlichen Erdarbeiten,
  • die Entwässerung,
  • die notwendigen Gefälle
  • sowie die geeignete Asphaltart festgelegt.

Das Verlegen von Asphalt

Zu Beginn erfolgt der Aushub des nicht tragfähigen Bodens bis zu einer Tiefe von etwa 60 cm. Gleichzeitig wird das Gelände so modelliert, dass eine ausreichende Entwässerung gewährleistet ist. Üblicherweise wird ein Gefälle von mindestens zwei Prozent vom Gebäude weg empfohlen. Eine fachgerechte Vorbereitung des Untergrunds verhindert spätere Setzungen, Rissbildungen und Schlaglöcher.

Anschließend wird eine Tragschicht aus Schotter oder Mineralgemisch eingebaut. Diese wird schichtweise aufgebracht und jede Lage sorgfältig verdichtet. Darauf folgt eine obere Tragschicht aus feinerem Material mit einer Stärke von bis zu 20 cm.

Erst danach beginnt die eigentliche Asphaltierung. Während der Verarbeitung darf die Asphaltmischung nicht zu stark abkühlen. Deshalb werden Asphaltarbeiten vorzugsweise bei trockenem Wetter und milden Temperaturen durchgeführt. Je nach Nutzung der Fläche und den Anforderungen an die Belastbarkeit kommen einlagige oder zweilagige Asphaltaufbauten zum Einsatz.

2.1 Einlagiger Asphalt

Bei der einlagigen Asphaltierung wird lediglich eine Asphaltschicht auf den vorbereiteten Unterbau aufgebracht. Üblicherweise wird dabei ein grobkörniger Asphalt mit einer Schichtstärke von etwa 5 bis 6 cm verwendet.

Einlagiger Asphalt ist kostengünstiger als mehrschichtige Systeme und eignet sich für Flächen mit geringerer Beanspruchung. Allerdings bietet er eine geringere Tragfähigkeit und wirkt aufgrund seiner gröberen Oberfläche optisch weniger hochwertig.

Zweilagiger Asphalt

2.2 Zweilagiger Asphalt

Bei der zweilagigen Asphaltierung werden zwei unterschiedliche Asphaltschichten eingebaut. Die untere Tragschicht besteht in der Regel aus einer etwa 5 cm starken grobkörnigen Asphaltmischung. Darauf wird eine rund 3 cm starke Deckschicht aus feinerem Asphalt aufgebracht. Beide Schichten werden sorgfältig verdichtet und gewalzt. Dieses Verfahren eignet sich besonders für:

  • private Einfahrten,
  • Höfe 
  • und andere befahrbare Flächen mit normaler Belastung.

 

Asphalt verlegen

 

Die feinere Deckschicht sorgt für eine glattere Oberfläche, ein ansprechenderes Erscheinungsbild und eine höhere Belastbarkeit. Der einzige wesentliche Nachteil gegenüber einer einlagigen Asphaltierung sind die höheren Kosten. Dafür profitieren Eigentümer von:

  • einer längeren Lebensdauer,
  • einer besseren Oberflächenqualität
  • und einer höheren Tragfähigkeit.

Durchsuchen Sie unsere Anbieterliste und senden Sie eine Anfrage an den passenden Anbieter.

 

Wie tief muss für eine Asphaltfläche ausgehoben werden?

Für private Einfahrten und Hofflächen wird in der Regel ein Aushub von etwa 60 cm empfohlen.

Warum ist ein Gefälle bei Asphaltflächen wichtig?

Ein ausreichendes Gefälle sorgt dafür, dass Regenwasser zuverlässig abfließen kann und keine Schäden durch stehendes Wasser entstehen.

Was ist der Unterschied zwischen einlagigem und zweilagigem Asphalt?

Einlagiger Asphalt besteht aus einer Schicht, während zweilagiger Asphalt aus einer Trag und einer Deckschicht aufgebaut wird.

 

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