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Außenterrasse am Haus als zentrales Element des Gartens

Veröffentlicht: 29.05.2026

Es gibt kaum etwas Schöneres, als entspannt im eigenen Garten zu sitzen, im Schatten von Bäumen und bei einer angenehm kühlen Brise dem Vogelgesang zu lauschen.

Der ideale Ort dafür ist eine Außenterrasse am Haus, die heute zu den unverzichtbaren Elementen jedes Gartens gehört. Eine Terrasse eignet sich außerdem hervorragend für Gartenpartys und gemeinsame Mahlzeiten im Freien während der warmen Jahreszeit.

Außenterrasse am Haus

Die Grundlage für eine gelungene Terrasse ist die richtige Positionierung des Hauses auf dem Grundstück sowie die enge Zusammenarbeit zwischen:

  • Architekt,
  • Landschaftsarchitekt
  • und Bauherrn.

Durch eine gute Planung entsteht ein harmonisches Zusammenspiel von Innen- und Außenraum. Ein gelungenes Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass die Terrasse sowohl ausreichend Sonne als auch angenehme Schattenbereiche bietet. Selbstverständlich werden die Wünsche des Bauherrn hinsichtlich Größe und Form der Terrasse berücksichtigt. Gleichzeitig wird geprüft, welche Lösung am besten zur Architektur des Hauses passt.

Außenterrasse am Haus

Die ideale Platzierung der Terrasse

Der ideale Standort für eine Terrasse befindet sich auf der Südseite des Gebäudes – allerdings nur in Kombination mit einer geeigneten Beschattung. Für ausreichend Schatten sorgen beispielsweise:

  • Bäume,
  • Markisen,
  • Pergolen,
  • Sonnenschirme,
  • Sonnensegel.

Ohne ausreichenden Sonnenschutz ist eine Terrasse im Sommer oft kaum nutzbar. Besonders angenehm ist die Beschattung durch Bäume. Sie spenden im Sommer natürlichen Schatten, während im Herbst und Winter – nach dem Laubfall – wieder mehr Sonnenlicht auf die Terrasse gelangt.

Wenn sich auf Ihrem Grundstück bereits alte, große Bäume befinden, sollten diese nach Möglichkeit erhalten werden. In die Terrassengestaltung integriert, sorgen sie für einen natürlichen und dichten Schatten, der mit neu gepflanzten Bäumen erst nach vielen Jahren erreicht werden kann. Entscheidend ist, dass die Terrasse über ausreichend Schatten verfügt.

 

Gartenbau

 

Die Terrasse sollte gut mit dem Haus verbunden sein

Eine Terrasse bildet die Verbindung zwischen dem Wohnhaus und dem Garten. Ideal ist eine direkte Anbindung an die Wohnräume über große Glasflächen oder Terrassentüren. Meist erfolgt der Zugang vom Wohnzimmer oder Essbereich aus.

Dadurch wird die Terrasse zu einer Erweiterung des Innenraums und lässt das Haus großzügiger wirken. Wenn die Terrasse keinen direkten Bezug zu den Wohnräumen hat, wird sie in der Praxis deutlich seltener genutzt und ihr Potenzial bleibt oft ungenutzt.

Die verwendeten Materialien sollten mit der Architektur des Hauses und der Gestaltung des Gartens harmonieren. Der Landschaftsarchitekt berücksichtigt dabei die Wünsche des Bauherrn und entwickelt einen Außenbereich, der das Gebäude optisch aufwertet und ergänzt.

Holzterrasse am Haus

Eine Holzterrasse zählt zu den schönsten Terrassenlösungen überhaupt.

Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der sich hervorragend in die Umgebung einfügt und ihr eine warme, einladende Atmosphäre verleiht. Besonders bei traditionellen oder rustikalen Häusern wirkt eine Holzterrasse äußerst charmant. Für Terrassenbeläge werden häufig hochwertige Hölzer verwendet. Wichtig ist jedoch die Wahl einer langlebigen und witterungsbeständigen Holzart. Bewährt haben sich beispielsweise:

  • Teakholz,
  • Lärchenholz.

Um die Lebensdauer von Lärchenholz zu verlängern, sollte es möglichst geölt und nicht lackiert werden. Dadurch bleibt die natürliche Optik erhalten. Eine Holzterrasse gilt nach wie vor als eine der elegantesten Terrassenlösungen und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein.

Die ideale Platzierung der Terrasse

WPC-Dielen

Eine Terrasse kann auch aus WPC-Dielen (Wood Plastic Composite) bestehen. Diese bestehen aus einem Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff und ähneln optisch echtem Holz, ohne dessen typische Nachteile aufzuweisen. WPC-Dielen sind:

  • wasser- und feuchtigkeitsbeständig,
  • pflegeleicht,
  • langlebig,
  • widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse.

Sie werden besonders häufig im Bereich von Pools eingesetzt. Dennoch sollte man bedenken, dass es sich trotz der Holzoptik um ein künstliches Material handelt.

Gepflasterte Terrasse

Eine Außenterrasse kann auch mit Naturstein- oder Betonpflaster gestaltet werden. Natursteinplatten gehören zu den hochwertigsten und optisch attraktivsten Lösungen. Die Kosten hängen dabei stark von der gewählten Steinart ab. Granit ist beispielsweise oft günstiger als viele andere Natursteine.

Wichtig ist die Verwendung frostbeständiger und langlebiger Materialien. Eine kostengünstigere Alternative sind Betonpflastersteine. Sie bieten eine hohe Funktionalität und sind in zahlreichen Farben, Oberflächen und Formaten erhältlich, sodass auch individuelle Gestaltungswünsche umgesetzt werden können.

Eine weitere Möglichkeit sind Ziegelpflaster oder Terrakottaplatten. Terrakotta-Terrassen wirken besonders gemütlich und verleihen dem Außenbereich einen mediterranen oder rustikalen Charakter. Allerdings sind sie vergleichsweise teuer und sowohl in der Verlegung als auch in der Pflege etwas anspruchsvoller. Zu Häusern mit Ziegelfassaden passen sie jedoch hervorragend und sorgen für ein harmonisches Gesamtbild. Eine Terrasse aus Ziegeln oder Terrakotta verleiht dem Außenbereich einen rustikalen Charme.

 

Terrassenbau

 

Möblierung und Beleuchtung der Terrasse

Die Wahl der richtigen Gartenmöbel ist entscheidend für den Komfort und die Nutzungsmöglichkeiten der Terrasse. Ein Gartentisch mit Stühlen eignet sich ideal für gemeinsame Mahlzeiten und gesellige Abende. Liegen und Loungemöbel schaffen dagegen einen Bereich zum Entspannen, Lesen oder Sonnenbaden.

Wichtig ist, dass die Möbelgröße zur Terrassengröße passt:

  • Kleine Terrassen sollten nicht mit zu massiven Möbeln überladen werden.
  • Für kleinere Flächen eignen sich leichte Holz- oder Metallmöbel besonders gut.
  • Auf größeren Terrassen können mehrere Sitz- und Aufenthaltsbereiche eingerichtet werden.

Verfügt das Grundstück über mehrere Terrassen, können diese unterschiedlich genutzt werden. Eine größere Hauptterrasse kann beispielsweise als Essbereich dienen, während eine kleinere Terrasse mit Lounge-Möbeln oder einer Hängematte zum Entspannen genutzt wird.

Eine vielseitig möblierte Terrasse ermöglicht unterschiedliche Nutzungen und erhöht den Wohnkomfort im Freien.

Möblierung und Beleuchtung der Terrasse

Terrassenbeleuchtung

Bei der Beleuchtung einer Terrasse gilt: Weniger ist oft mehr. Die Beleuchtung sollte angenehm wirken und die Umgebung nicht unnötig beeinträchtigen. Möglich sind beispielsweise:

  • indirekte LED-Beleuchtung,
  • integrierte Lichtleisten,
  • beleuchtete Pflanzgefäße,
  • Solarleuchten,
  • Kerzen,
  • Feuerstellen oder Feuerschalen,
  • dekorative Stehleuchten.

Das Hauptziel der Terrassenbeleuchtung besteht darin, bestimmte Elemente hervorzuheben – etwa Wasserflächen, Bäume, Skulpturen oder besondere Bereiche der Terrasse – und gleichzeitig eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Den richtigen Ansprechpartner dafür finden Sie auf unserem Portal Top-Angebot und können ihm direkt eine Anfrage senden. Viel Erfolg!

 

Welche Beschattung eignet sich für eine Terrasse am besten?

Die passende Beschattung hängt von der Größe der Terrasse und den individuellen Bedürfnissen ab. Natürlicher Schatten durch Bäume wird von vielen Hausbesitzern als besonders angenehm empfunden. Alternativ sorgen Markisen, Pergolen, Sonnensegel oder große Sonnenschirme für Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Wichtig ist, dass ausreichend beschattete Bereiche vorhanden sind, damit die Terrasse auch während der Mittagsstunden komfortabel genutzt werden kann.

Welche Vorteile bietet eine Holzterrasse?

Holzterrassen gehören zu den beliebtesten Terrassenlösungen, da sie eine natürliche und wohnliche Atmosphäre schaffen. Das Material fühlt sich angenehm an und fügt sich harmonisch in den Garten ein. Besonders hochwertige Holzarten wie Lärche oder Teak überzeugen durch ihre Widerstandsfähigkeit und ihre attraktive Optik. Mit der richtigen Pflege kann eine Holzterrasse viele Jahre lang ihre Schönheit behalten.

Sind WPC-Dielen eine gute Alternative zu Holz?

WPC-Dielen verbinden die Optik von Holz mit den Vorteilen moderner Verbundwerkstoffe. Sie sind besonders pflegeleicht, widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und benötigen deutlich weniger Wartung als klassische Holzdielen. Deshalb werden sie häufig bei Terrassen, Poolbereichen und stark genutzten Außenflächen eingesetzt. Viele Hausbesitzer entscheiden sich für WPC, wenn sie eine langlebige Lösung mit geringem Pflegeaufwand suchen.

 

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